Behandlung bei Sportverletzungen

FDM-
THERAPIE

Das Fasziendistorsionsmodell ist eine äußerst effektive Methode, um akute Sportverletzungen zu behandeln. Im FDM teilt man den Schmerz in eine oder mehrere von 6 unterschiedlichen Distorsionen ein.

Was FDM anders macht

Faszien durchziehen jeden Muskel, jedes Band und jedes Gelenk. Von sehr harten bis ganz weichen Strukturen sind viele unterschiedliche Gewebsarten Teil des faszialen Spektrums. Bei einer akuten Verletzung verdreht, verschiebt oder faltet sich dieses – mit sehr viel Sensoren durchzogene – Gewebe. Und genau diese Verformungen versucht das Fasziendistorsionsmodell (FDM) mit den Händen zu korrigieren. FDM ist sehr gezielt und direkt.

Vor den Handgriffen stellt man als FDM-Therapeut eine Diagnose. Und diese umfasst neben der Durchsicht der mitgebrachten Befunde auch eine sehr genaue Anamnese. Sobald der Therapeut sich ein genaues Bild gemacht hat, weiß er, welche Art von Verformung vorliegt und in welcher Faszienebene die Behandlung stattfinden muss.

Wie die Behandlung abläuft

Die FDM-Therapie ist eine manuelle, direkte und höchst effiziente Methode, mit der versucht wird, die Bindegewebsverdrehungen zu korrigieren.

Manchmal sind die Griffe schmerzhaft, manchmal sanft. Es hängt sehr von der Diagnose ab. Bei Sportverletzungen können Sie die verletzte Struktur meist unmittelbar nach der Behandlung wieder belasten.

Was Sie realistischerweise erwarten können

Patienten mit akuten Verstauchungen können häufig direkt nach der Erstbehandlung wieder hinkfrei auftreten. Bei Zerrungen und Prellungen ist oft rasch eine deutliche Linderung spürbar. Das beschleunigt die Rückkehr in den Sport erheblich gegenüber der klassischen Akut-Therapie.

Ein Versprechen wäre unseriös, denn wie schnell und gut eine Behandlung wirkt, hängt immer vom konkreten Verletzungsbild ab. Bei schweren strukturellen Verletzungen ist FDM keine Alternative zur ärztlichen Abklärung, kann aber die Rehabilitation danach erheblich unterstützen.

Wer führt die Behandlung durch

Rene Stopper ist seit 2016 EFDMA-zertifizierter FDM-Therapeut und hat sich primär auf diese Methode spezialisiert. Auch Barbara Stopper bietet FDM-Behandlungen an – ergänzend zur Manuellen Therapie nach Maitland und Craniosacraler Therapie.