Therapiekonzept
FASZIEN
DISTORSIONS
MODELL (FDM)
Das Fasziendistorsionsmodell bietet dem Therapeuten eine raffinierte Möglichkeit, körperliche Beschwerden in eine oder mehrere von sechs spezifischen Verformungen einzuteilen und dadurch sehr effizient zu behandeln.
Wir unterscheiden folgende Begriffe:
- Faszie
- Distorsion
- Modell
FASZIE
Die Faszie – häufig auch als Bindegewebe bezeichnet – ist das größte Sinnesorgan des Menschen. Vereinfacht betrachtet erfüllt sie folgende Kernaufgaben:
- Schmerzwahrnehmung
- Koordination
- Kraftübertragung
- Stütz- und Stoßdämpfer Funktion
- Transport von Nährstoffen
- Immunabwehr
DISTORSION
Distorsionen sind Verformungen, Verrenkungen oder Verstauchungen von Bindegewebe. Dadurch kommt es zu Störungen einer oder mehrerer der genannten Kernaufgaben. Ziel der FDM-Behandlung ist es, die physiologische Form der Faszie wiederherzustellen.
MODELL
Ein Modell ist immer ein vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit – und genau darin liegt die Stärke des FDM: Es bietet eine nachvollziehbare, logische Sichtweise auf körperliche Beschwerden und leitet daraus eine klare Behandlungsstrategie ab.
HERANGEHENSWEISE
Der Therapeut erkennt verformte oder verletzte Strukturen und stellt daraus eine oder mehrere spezifische FDM-Diagnosen. Das ist entscheidend, denn erst die klare Diagnose bestimmt die passenden Handgriffe für die Behandlung.
FDM hat allerdings wenig mit klassischen ‚Faszientechniken' zu tun – die Methode ist nicht an eine bestimmte Technik gebunden. Natürlich spielen Faszien bei der Behandlung eine Rolle. Entscheidend ist aber, dass Ihr konkretes Problem behandelt wird.
SPORTVERLETZUNGEN
FDM ist die ideale und höchst effiziente Möglichkeit akute Sportverletzungen im Amateur- und Profibereich zu behandeln. Nach der Behandlung kann der Sport meist rasch wieder ausgeübt werden.
Aufgrund der raschen Erfolge findet das Fasziendistorsionsmodell zunehmend Einzug im Spitzensport.
CHRONISCHE BESCHWERDEN
Eine FDM-Behandlung kann zu einer rasch spürbaren Verbesserung der Lebensqualität beitragen – unabhängig davon, welcher Körperteil betroffen ist oder wie lange die Beschwerden bereits bestehen. Eine hoffnungsvolle Perspektive für Patienten mit langer Schmerzgeschichte.